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Das Vaterunser Das Gebet, das Jesus Christus in diese Welt getragen hat.
Ihr wisst, dass die Erde zwischen zwei Lagern steht. Ein Mensch zu sein heißt, sich immer wieder entscheiden zu müssen, im Denken, im Wollen und im Handeln. Ihr seid hier im irdischen Bereich nicht einfach nur Kinder Gottes, die unter Seiner Führung heranwachsen. Aus der Tatsache ein Mensch zu sein, kann man in keiner Weise die Zugehörigkeit zum einen oder anderen Lager beurteilen. Und so gibt es eine ganze Reihe Menschen, die durchaus angenehm erscheinen und gar nicht intensiv böswillig sind, die ihre Kräfte aber trotzdem aus den Bereichen der Chaosmacher beziehen. Dieses Lager, das letztlich seinen Ursprung in den finsteren Bereichen hat, schart eine sehr große Zahl von Geschöpfen um sich. Die überwiegende Mehrheit dieses Lagers besteht aus unwissenden Atheisten. Diese Geister richten sich durch ihre ganze Grundhaltung nie bewusst auf die Regentschaft Gottes aus. Damit gehören sie eindeutig zum negativen Bereich. Nun könnt Ihr natürlich mit Recht einwenden, dass es viele Menschen gibt, die zwar Gott und alle spirituelle Realität negieren, aber in ihrem Handeln doch recht positiv sind. Da habt Ihr recht, denn vom Prinzip her ist die Entwicklung des Geistes, der in der Materie des Menschen Kleid trägt, zurück zu den Bereichen des Lichtes.
Der Geist hat viel Finsternis und viel Schmach durchwandert und in ihm ist einfach die Tendenz, dorthin zurückkehren zu wollen, wo sein Leben einst einfacher und schöner gewesen ist. Aber diese Menschen entscheiden sich in ihrem Lebensalltag nicht bewusst für ihren Erlöser Jesus Christus. Damit hat Er, auch wenn sie gut und ordentlich wirken, kein Recht an ihnen, so traurig das auch ist. Sie haben einst, und das müsst Ihr dabei bedenken, genau wie Ihr auch, den Bund mit den lichten und harmonischen Bereichen verlassen. Sie haben mit den Gesetzen der göttlichen Welt gebrochen und leben nun folglich als Gesetzlose. Sie unterstehen damit dem Chaos. In eurer Entwicklungsstufe kann man sich aber nicht eindeutig für das Erlösungswerk und für Gott Vater entscheiden. Ihr seid nicht mehr vollständige Persönlichkeiten. Ihr seid nur Bruchteile eurer selbst und nicht mehr im Vollbesitz eurer geistigen Fähigkeiten. Das bedingt natürlich, daß Ihr zu sehr schwimmt und hin und her gerissen werdet, um den geistigen Schwur, den Ihr einst im Vollbesitz eurer geistigen Fähigkeiten geleistet habt, in seiner vollen Bedeutung zu wiederholen. Nun braucht aber der Geist eine Ausrichtung. Dies stand Jesus Christus vor Augen als er dieses Gebet mit seiner unendlich tiefen Aussagekraft einsetzte: Vater unser, der Du bist im Himmel. Ganz eindeutig kennzeichnen diese Worte die Adresse, an die der Betende seine Wünsche richtet. Hieße dieser Satz zum Beispiel nur: "Vater unser" so wie er in vielen schwarzmagischen Kreisen benutzt wird, so kann damit durchaus der Familienvater in dem geistigen Schöpfungsplan gemeint sein. Unser Bruder Luzifer ist wie sein Bruder Christus ein Erstgeborener. Auch er hatte einen sehr großen Bereich unter sich. So kann die Anrede "Vater unser" ganz gezielt auf ihn ausgerichtet sein. Nur der Zusatz "der Du bist im Himmel" gibt eindeutig den Bereich an. Geheiligt werde Dein Name. Das Heilige seines Namens, des Ursprungs und der Urkraft, ist eine alte weißmagische Ausrichtung und Handlungssymbolik. Der Betende unterstellt sich dabei eindeutig dem lichten Bereich. Es kommt deutlich zum Ausdruck, dass er sich nach dem Reich Gottes sehnt und sich deshalb seinem Willen unterstellt. Unser tägliches Brot gib uns heute. Ihr dürft diesen Begriff des Brotes nicht eng auslegen. Er bedeutete in der aramäischen Uraussage weitaus mehr, als nur das Urnahrungsbedürfnis zu decken. Die Aussage beinhaltet alles, was ich brauche, die Erde, auf der ich stehe ebenso wie die Luft, die ich atme. Natürlich bedeutet dieser Begriff auch das Brot, das ich esse. Hier ist die Übersetzung zu begrenzend. "Unser täglich Brot gib uns heute" heißt: "alles, was wir zum Leben und zum Sein brauchen, wollen wir nur von Dir, Gott Vater, empfangen". Das ist wichtig. Sobald wir uns das nicht ganz bewusst machen, besteht die Gefahr, dass wir gegensätzlichen Elementen das Recht geben, uns zu versorgen und ihnen damit Rechte an uns einräumen. Ich werde später noch einmal darauf zurückkommen. Vergib uns unsere Schuld, Durch diesen Gedanken wenden wir uns wiederum an Ihn, den Schöpfer, den Einzigen, der Schuld vergeben kann. Nur er allein kann uns von den grau- oder schwarzmagischen Beziehungen lösen, die wir eingegangen sind. Dass auch wir bereit sind zur Vergebung, ist natürlich sehr wichtig. Nur dann haben wir das Recht, ebenfalls Vergebung zu erlangen. Es muss uns bewusst sein, dass wir uns beim Fall an anderen Geschöpfen versündigt haben und diese dadurch Rechte an uns haben. Mit dieser doppelseitigen Wende, in der wir um das Vergeben bitten und gleichzeitig selber zum Vergeben bereit sind, sind wir geschützt vor den negativen Einflüssen und der Einwirkungskraft gegensätzlicher Bereiche. Wir haben uns an vielen Geschöpfen beim Fall versündigt und Ihnen damit unabdingbar Rechte zugeschrieben. Aber auch an uns ist in dieser Zeit des Chaoses und der Wirrnis viel Unrecht geschehen. So haben auch wir wiederum Rechte an Ihnen, die in einem gewissen Maße aufwiegbar sind, wenn alles unter dem Licht göttlicher Liebe und Gnade gesehen wird. Und so ist es wichtig, sich mit diesen Gedanken an den Schöpfer zu wenden, damit Seine Gnade in unserem Leben auf diese Weise ordnend wirken kann. Der Satz "Und führe Du uns nicht in der Versuchung" oder auch noch die Variante "Und führe Du uns in der Versuchung" oder ist eigentlich nicht ganz die Aussage, die Christus meinte. Die Aussage heißt eigentlich nur Führe Du uns Vater. (siehe Fußnote zu dieser abweichenden Formulierung) Das ganze Sein hier auf dieser Erde ist Versuchung und deshalb bedürfen wir in jedem Augenblick der göttlichen Führung. Nur dem himmlischen Vater allein will sich der Betende anvertrauen und nur von Ihm Hilfe und Ratschläge annehmen. Und erlöse uns von dem Bösen Mit dieser Aussage drückt der Betende die Erkenntnis aus, daß es dieses Böse tatsächlich gibt und er darin verhaftet ist. Nur der Schöpfer allein ist in der Lage uns aus diesen Verstrickungen zu lösen. Denn Dein allein ist das Reich Amen Es ist gut, dieses Gebet mit den angesprochenen Gedanken tief und innig in euch zum Klingen zu bringen. Es gibt kaum ein Gebet, das einen Menschen mit solch gezielter Kraft zu der schöpferischen Urquelle hinführt und gleichzeitig immer mehr von allen gegensätzlichen Einflüssen trennt. Kein Gebet trägt das Notwendige in kürzerer und exakterer Form, Tiefe und Intensität in sich. So könnt Ihr euch jeden Tag mit diesem tiefen Gebet aus erneuten Verstrickungen lösen. Euch drängt diese Welt manche Unterlassungssünde auf, der Ihr aufgrund eurer Unvollkommenheit nicht gewachsen sein könnt. Würdet Ihr von geistiger Seite nur nach eurem Handeln beurteilt, so würdet Ihr ganz eindeutig noch dem gegensätzlichen Lager zugeordnet werden müssen. Beobachtet euch selber und Ihr werdet mir wohl zustimmen. Diese Demut braucht Ihr, um euch realistisch einschätzen zu können. Es gibt deshalb nur im Gebet eine Möglichkeit, trotzdem immer wieder aufs neue das Ruder auf das einzig Wichtige in eurem Leben auszurichten, nämlich auf das immer mehr Einswerden mit dem Schöpfer. Ihr könnt dieses Gebet tagsüber des öfteren wiederholen. Ihr kennt die Tradition des Stundengebetes. Betet Ihr mit innigster Tiefe und Kraft, werdet Ihr sofort spüren, wie manch Bedrängendes von euch abfällt, weil es keine Einwirkungsrechte mehr auf euch hat. Vielleicht fragt Ihr euch jetzt, warum muss ich immer um diese Befreiung bitten? -- Es geht nicht anders, liebe Geschwister. Der ganze Erlösungsplan des Heilandes ist in einer gewissen Hinsicht ein Gewaltakt, für den es von der geistigen Gesetzmäßigkeit her keine Zwangsläufigkeit gab. Das Verhalten der Geschöpfe zur Zeit als Jesus Christus diese Welt betrat, gab eigentlich keinen Anlass zu seinem Erscheinen, wenn wir von einigen wenigen Persönlichkeiten einmal absehen. Jesus Christus hat hier vorgegriffen. Er hat die Macht des Vaters in einer, seinem Charakter gemäßen Art und Weise, eingesetzt: "Nun gut, diese Geschwister sind gefallen. Zum großen Teil sind sie aber aufgrund ihrer mangelnden Übersicht über die ablaufenden Gesetze gefallen. Deshalb haben sie noch eine Chance und ein Recht, diese vollkommenen Gesetze erst einmal kennen zu lernen, bis sie sich dann endgültig entscheiden." Dies ist der einzige gesetzliche Punkt, aus dem die Berechtigung für das Erscheinen Jesu Christi auf dieser Welt entstand. Ihr seid vergleichsweise als jugendliche Straftäter eingestuft, die ihre Handlungen nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte taten, und deshalb habt Ihr die Chance auf das Erlösungswerk des Heilandes zurückzugreifen. Jesus Christus, das ist richtig, ist für alle auf die irdische Welt gekommen, doch sein Erlösungswerk endet, bitte versteht mich richtig, vor denen, die sich mit voller Intelligenz und vollem Wissen aus der Harmonie gelöst haben. Diese Geister können nicht, wie Ihr, auf eine dermaßen großzügige Gnade zurückgreifen. Sie sind zum Teil gezwungen, wenn sie bereit sind, einen Rückweg anzutreten, alles wieder gut zu machen. Ob ihnen letztlich dann doch ein Geschenk der Gnade zuteil werden wird, ist in die Entscheidung des Heilandes gelegt. Aber von der geistigen Gesetzmäßigkeit her müssen diejenigen, die mit vollem Bewusstsein ihrer Kräfte gehandelt und gewirkt haben, auch mit vollem Bewusstsein ihrer Kräfte den Weg zurückgehen. Ihr also, und damit auch ich eingeschlossen, wir dürfen uns auf den Zustand der unreifen Entscheidung berufen. Ja, wir dürfen sogar für uns in Anspruch nehmen, dass das Brechen des Treueschwures im Stadium einer gewissen geistigen Umnachtung geschehen ist und dieser Bruch des Schwures deshalb in den geistigen harmonischen Bereichen, auch wenn er von uns vollen Ernstes getan wurde, nicht voll anerkannt wurde. Wir brauchen lediglich durch unser Leben, durch unser Verhalten in vielen, vielen Erfahrungsbereichen zu bezeugen, daß wir uns diesem Schwur wieder neu unterzuordnen versuchen. Es gibt also, wenn Ihr das so seht, zwei Gruppen von gefallenen Geistern, diejenigen, welche in einer gewissen Unwissenheit gefallen sind, und diejenigen, welche ganz gezielt ihren Weg gingen. Ich will jetzt noch einmal kurz zurückkommmen auf die Menschen, von denen ich vorhin sprach, die wohl vernünftig leben, aber das Werk des Heilandes und Erlösers nicht bewusst in ihren Alltag einbeziehen. Diese Menschen machen es sich selbstverständlich schwer. Sie lehnen geistige Hilfe ab, die ihnen geschenkt werden könnte. Sie laufen immer wieder Gefahr, dass ihnen von Jenseitigen geholfen wird, die selber nicht genau wissen, wo sie hingehören. Sie ordnen sich damit Verpflichtungen unter. Die geistige Gesetzmäßigkeit sagt, dass jede Hilfe, die man in Anspruch nimmt, wieder durch Gegenleistung ausgeglichen werden muss. Das heißt, wer Hilfe aus grauen oder schwarzen Bereichen in Anspruch nimmt, der muss zu gegebener Zeit auch zu Diensten bereit sein. Wenn er das nicht ist, kann er aufgrund der geistigen Gesetzmäßigkeit dazu gezwungen werden. Liebe Geschwister, dies ist die große Gefahr für die, die sich nicht ganz bewusst auf den Heiland und auf Gott Vater ausrichten. So sehr wir diese Menschen auch bedauern, es ist unumgänglich. Wie anders soll in Welten, in denen die Freiheit des Einzelnen das Höchste ist, die Handlung eines Geistes eingestuft werden, der sich für Negatives entscheidet und seine Kräfte aus grauen Bereichen nimmt? Auch Ihr seid immer wieder gezwungen, auf Hilfen und Stützen von Jenseitigen zurückzugreifen, die noch nicht wissen, wo sie sich einordnen wollen. Um zu verhindern, dass durch deren Hilfeleistung an euch Rechte entstehen, ist dieses wunderbare Gebet gedacht. Es informiert eure geistige Umgebung, wo Ihr hinwollt, was Ihr wollt, was für euch entscheidend ist. Auch wenn Ihr einmal in einem schwachen Augenblick Verkehrtes denkt und eine falsche geistige Umgebung anzieht, im regelmäßigen Wiederdenken dieses Gebetes wird der Kurs wiederum neu bestimmt. Ihr stoßt die Geister wieder ab, die vielleicht angefangen hätten, mit euch zu spielen. Ihr reinigt eure Umgebung und eure Atmosphäre. Ihr schützt euch davor, dass Ihr Helfer aus nicht so eindeutigen Bereichen bekommt. Ihr solltet dieses Gebet immer wieder einsetzen. Euer Handeln allein ist noch zu wenig rein und zu wenig reif, um dadurch negative Geister in eurer Umgebung von euch zu distanzieren. Ihr kennt auch, das ist wichtig, den Grundgedanken des Erlösungsplanes, der gerade auf der Schwäche der gefallenen Geister basiert. Und so hat alles in der liebevollen Lenkung des Schöpfers sein Gutes. Aber Ihr braucht diese Zusammenhänge nicht alle bis ins Letzte verstehen zu wollen. Es genügt, wenn Ihr euch eines klarmacht: Euer Handeln reicht nicht aus, um euer Zurückwollen in die harmonischen Bereiche ausreichend zu kennzeichnen. So müsst Ihr immer wieder auf dieses Gebet der Gnade zurückgreifen, das euch eindeutig dem Erlösungsplan des Heilandes unterstellt und das euch die Möglichkeit gibt, trotz Schwächen und Fehlerhaftigkeit aus der Unvollkommenheit herausgehoben zu werden. Dies geschieht Stück für Stück, so wie es eurer persönlichen Reifung gerade noch zumutbar ist. Bitte denkt daran und macht es euch wirklich zur Eigenschaft, dieses Gebet mit euch verwachsen zu lassen. Ich lege es euch auch noch aus einem zweiten Grund besonders ans Herz. Ein Gebet gewinnt an Kraft und Energie, je mehr es in vollem Ernst verwendet wird und je mehr Menschen es beten. Es ist die Eigenschaft aller geistigen Formeln. Ich möchte jetzt auf das Brot zurückkommen. Ihr wisst nicht, wessen Hände euch das Brot und so viele Gegebenheiten eures Alltages bereiten. So ist es sehr gut, dass Ihr bewusst darauf hinweist, dass Ihr nur von Gott annehmen wollt. Die Bitte "Unser täglich Brot gib uns heute" könnte man noch besser ausdrücken: "Alles, was auf uns zukommt, wollen wir nur aus Deinen Händen nehmen. Wir wollen uns bewusst nur nach dem sehnen, was Du uns gibst und von keiner anderen Kraft eine Hilfe annehmen". Irdische Worte sind sehr umständlich und haben auch für sich allein wenig Bedeutung. Der Schall eurer Stimme reicht ja nur einige Meter. Eure Gedanken und Gefühle aber senden ein Bild in den Raum hinein, und das ist das Entscheidende. Wenn Ihr diesen Satz "unser täglich Brot gib uns heute" mit der inneren Einstellung betet "nur was Du in unseren Alltag hineinlegst, wollen wir annehmen", dann seid Ihr von vielen Unreinheiten und Belastungen bewahrt. Ihr seid nicht von vornherein vor den belastenden Energien geschützt, die der Fluch oder die unreine Gedankenwelt eines Bäckers auf das Brot gelegt hat. Dieser feine Stoff geht in Euren Körper ein, und er wird in euch eventuell durch eure eigene Unreife auch noch zusätzliche Nahrung finden. Wenn Ihr ganz bewusst sagt: "Nur was Du in die Nahrung und in alle Elemente meines Lebens hineingelegt hast, soll in mir zur Auswirkung kommen", dann ist für eure Elementseelen des Körpers ganz klar bestimmt, welche Schwingungselemente aus den Dingen eurer Umwelt herausgenommen werden sollen. Von eurer Nahrung nehmt Ihr auch nicht alles in euch auf. Es wird nicht alles verdaut, weder von der Nahrung, noch von den geistigen Strukturen eurer Umgebung, noch von den Umweltereignissen. Die Elementseelen eures Körpers nehmen das heraus, was Ihr an Kräften und Energien braucht. Gebt ihnen das Grundmotto: " Nur was aus Gott kommt, will ich aus allem herauskristallisieren. Die unreifen Fluide, die Menschen und auch unreife Geister dazugelegt haben, sollen meinen geistigen und materiellen Verdauungstrakt passieren. Sie sollen ganz schnell von oben nach unten in mir durchlaufen, ohne mich zu berühren." Euch sind die Probleme der Umweltverschmutzung bewusst. Das ist gut und wichtig. Aber genau so verschmutzt ist auch die geistige Umgebung um euch. Alle Stoffe um euch herum sind mit unreifen und unreinen Fluiden behaftet. Nur eure ganz gezielte Ausrichtung auf das, was von Gott kommt, bewahrt euch vor einer völlig geistigen und psychischen Verschmutzung. Die Gefahr der geistigen Verschmutzung ist mindestens ebenso groß wie die der physischen. Ich möchte zu meiner Person kurz sagen, dass ich zu einer Geistergruppe gehöre, deren alleinige Aufgabe es ist, die Kraft und den Einsatz dieses Gebetes auf der Welt zu unterstützen und es immer wieder in die Herzen der Menschen hineinzutragen. Daran, daß es eine Gruppe von Geistern gibt, die sich nur um dieses Gebet bemüht, werdet Ihr erkennen, wie wichtig es dem Heiland ist. Gott zum Gruß und Jesu Heil.
Der Satz des Vaterunseres "Und führe uns nicht Versuchung" ist missdeutbar formuliert, denn es legt den Gedanken nahe, daß Gott den Menschen in Versuchung führen würde Im Jacobusbrief, als einem Teil der heiligen Schrift, wird das Wesen der Versuchung sehr schön und korrekt erklärt. Warum der theologisch falsche Satz 2000 Jahre nicht korrigiert wurde, ist eigentlich unverständlich und wäre sicher einer Untersuchung wert. Jacobusbrief 1,13-17: Wenn ein Mensch in Versuchung geführt wird, darf er nicht sagen: »Gott hat mich in Versuchung geführt.« Gott kann nicht zum Bösen verführt werden, und er selbst verführt keinen. Es sind die eigenen Wünsche, die den Menschen ködern und fangen. Wenn einer ihnen nachgibt, wird sein Begehren gleichsam schwanger und gebiert die Sünde. Und wenn die Sünde sich auswächst, führt sie zum Tod. Meine lieben Brüder, täuscht euch nicht! Lauter gute Gaben, nur vollkommene Gaben kommen von oben, von dem Schöpfer der Gestirne. Bei ihm gibt es kein Zu- und Abnehmen des Lichtes und keine Verfinsterung.
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